Echerer liest Loew

Jede Familie hat ihre Geschichten, Legenden und Geheimnisse ... In dem 2018 erschienen Buch "Wir waren eine alt-österreichische Familie" schildern Ina Roberts (geb. Loew), Gerhard und Markus Loew ihre individuellen Erfahrungen und privaten Beobachtungen.

Die bekannte Bühnen- und Filmschauspielerin Mercedes Echerer las in ihrer unvergleichlichen Art daraus am 18.11. 2018 im großen Festsaal des Amtshauses Hietzing. Stöbern in Familienalben und vergilbten Manuskripten auf Dachböden – diese Leidenschaft animierte Mercedes Echerer zur Veröffentlichung der Familiengeschichten in ihrem Verlag die2. „Darin geht es nicht um Chroniken, Biografien oder den verstohlenen Blick durchs Schlüsselloch, sondern um 100 Jahre gelebtes Leben“, schreibt sie im Vorwort zu "Wir waren eine alt-österreichische Familie". Nach einer herzlichen Begrüßung durch Bezirksvorsteherin Mag. Silke Kobald führten Mercedes Echerer und Markus Loew in einer Art Doppelconference in das Werk ein. Anschließend las die großartige Schauspielerin ausgewählte Erzählungen von drei Generationen Loew. Die Besucherinnen und Besucher waren berührt, wurden zum Nachdenken angeregt, konnten aber auch herzhaft lachen. Wunderbare musikalische Umrahmung boten Adrian Gaspar am Flügel und Andreea Chira an der rumänischen Panflöte Nai. Das Publikum im vollen Saal lauschte aufmerksam und spendete begeisterten Applaus. Unter den Gästen waren neben zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern aus der HLTW13 Bergheidengasse auch die Direktorin Mag. Anita Petschning und Landesschulinspektorin Dr. Alexandra Metz-Valny. Dr. Markus Loew, Lehrer und Administrator der Bergheidengasse, freute sich sehr über das rege Interesse an seinem neuen Buch. Anschließend musste er noch lange Signierwünsche erfüllen, so viel Interesse hatte seine Geschichtensammlung gefunden. Wie war Dr. Loew auf die Idee zu diesem Buch gekommen? Markus Loew hatte bedauert, dass Texte von Familienmitgliedern einfach nur in einer Schublade lagen. Die autobiogafischen Geschichten seiner beeindruckenden Großtante Ina Roberts hatte er deshalb bereits vor einigen Jahren herausgegeben unter dem Titel „Ärzte in meinem Leben“. „Tante Ina hat mich als Kind mit ihrem exaltierten, theatralischen Auftreten in ihren Bann gezogen. Mein Vater, der Jurist, hatte aber auch etwas Theatralisches an sich. Er war zudem sehr fantasievoll, statt mir Geschichten vorzulesen, erzählte er immer selbst Erfundenes. Und – auch er schrieb.“ Ina Roberts hatte über die Ärzte in ihrem Leben zahlreiche Texte verfasst – sein Leben dagegen sei von Lehrerinnen und Lehrern geprägt. „Also beschloss auch ich zu schreiben, damit in einem neuen Buch nicht nur zwei, sondern drei Generationen unserer Familie vertreten sind.“ Vielleicht ja noch ein Weihnachtsgeschenk? www.die2-online.com

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